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Woche des Sehens auch in Berlin Spandau

Montag, 11. Oktober 2010 15:00

Berlin (ots) – Diabetes, Bluthochdruck oder Rheuma: Beim kundigen Blick ins Auge fallen dem Facharzt nicht nur Augenkrankheiten auf. Auch zahlreiche Allgemeinerkrankungen lassen sich durch eine Untersuchung beim Augenarzt feststellen. Denn die Augen sind das diagnostische Fenster zur Gesundheit. Mit seinem Spezialmikroskop kann der Augenarzt die verschiedenen Strukturen des Auges bis hin zu der Netzhaut am Augenhintergrund und den sie versorgenden Blutgefäßen genau betrachten. Dabei bemerkt er oft als Erster Veränderungen, die beispielsweise auf einen Diabetes hinweisen.

Mit modernen Untersuchungsmethoden lassen sich Augenkrankheiten, die unbehandelt zur Erblindung führen, schon in ihren Anfängen entdecken. Augenärzte haben mit dieser Früherkennung die Möglichkeit, krankhafte Prozesse zu stoppen, bevor das Sehvermögen der Patienten gravierend beeinträchtigt wird.

Vor allem im höheren Alter steigt das Risiko für Krankheiten wie den Grauen Star (Katarakt), den Grünen Star (Glaukom) und die Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD). Der Graue Star ist durch eine Operation – die Implantation einer Kunstlinse anstatt der trübe gewordenen körpereigenen Linse – heilbar. Beim Glaukom und bei der aggressiven feuchten Form der AMD stehen ebenfalls wirksame Behandlungen zur Verfügung. Während bei der feuchten AMD nach der Gabe von Medikamenten ins Augeninnere die Sehkraft bei einigen Patienten wieder etwas zunimmt, kann man beim Glaukom den Krankheitsprozess mit Medikamenten oder Operationen nur stoppen. Die Fasern des Sehnervs, die beim Glaukom allmählich zugrunde gehen, lassen sich durch keine Therapie wiederherstellen. Umso wichtiger ist es, dass die Patienten die Möglichkeiten der Früherkennung nutzen. Beim Glaukom kommt hinzu, dass es lange ohne Symptome verläuft – wenn dem Patienten Seheinschränkungen auffallen, ist die Krankheit schon weit fortgeschritten.

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Die Wirkung von Antiglaukomatosa auf die okuläre Perfusion bei Patienten mit Normaldruckglaukom

Freitag, 6. August 2010 6:34

Das Glaukom ist eine der häufigsten Erblindungsursachen des Menschen Das primär chronische Offenwinkelglaukom (pcOWG) ist in Europa mit ca. 90% die häufigste Glaukomform.

Die Ätiologie des primär chronischen Offenwinkelglaukoms ist immer noch nicht abschließend geklärt und wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Neben einem erhöhten Augeninnendruck, der mit der Einführung der Applanationstonometrie durch Goldmann im Jahre 1965 zu einer zuverlässig bestimmbaren Messgröße wurde, konnten verschiedene experimentelle Studien und klinische Untersuchungen eine Störung der Hämodynamik als wichtigen Faktor in der Entstehung und Progredienz des Glaukomschadens identifizieren.
Trotz dieser Erkenntnisse ist das primäre Ziel in der gegenwärtigen konservativen Glaukomtherapie noch immer die Senkung des erhöhten Augeninnendruckes.
Hierzu stehen verschiedene Substanzklassen mit jeweils unterschiedlichen Wirkmechanismen zur Verfügung: Karboanhydrase-Hemmer und Prostaglandin-artig wirkende Substanzen haben sich in der Glaukomtherapie durch eine sehr effiziente Augeninnendrucksenkung bewährt. Die Hämodynamik spielt als Therapieparameter nur eine untergeordnete Rolle, was neben messtechnischen Problemen vor allem auf die fehlenden therapeutischen Optionen zurückgeführt werden muss. Über die Auswirkung dieser standardmäßig verwendeten Lokaltherapeutika auf die Hämodynamik ist wenig bekannt.
In der vorliegenden Arbeit sollen die Effekte von verschiedenen Antiglaukomatosa auf die okuläre Hämodynamik untersucht werden. Verwendet wurden jeweils zwei Vertreter der Gruppe der Prostaglandinähnlich wirkenden Substanzen und zwei aus der Gruppe der lokal anzuwendenden Karboanhydrasehemmer.
Die okuläre Durchblutungssituation wurde mittels der farbkodierten Dopplersonographie (CDI) und der Messung des okulären Blutflusses mit der Methode nach Langham (LOBF) prospektiv untersucht.

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Wie ein Auge am Computer entsteht

Freitag, 14. Mai 2010 9:30

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